Grün oder nicht grün – Das ist (für uns) keine Frage

Tagtäglich durchforsten wir die Website verschiedener Magazine und Zeitungen sowie viele Blogs und Portale nach spannenden Artikeln und News rund um die Elektromobilität. Ziel ist es dabei stets auf dem Laufenden zu sein, mehr über den Markt zu erfahren und neue Ideen zu bekommen. Dabei sind wir vor wenigen Tagen auf einen sehr lesenswerten Artikel gestoßen. Auf Grueneautos.com diskutiert Christopher Tan die Frage, wie grün Elektromobilität wirklich ist. 

Screenshot der Website

Screenshot der Website Grueneautos.com

Besonders wichtig  – aus unserer Sicht, sind die folgenden zwei Absätze des Artikels. So stellt Christopher Tan fest: „Betrachtet man nun ein einzelnes Elektroauto, welches zuhause vorbildlich mit Energie von einem Ökostromanbieter oder gar Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage aufgeladen wird, dann fährt es quasi wirklich emissionsfrei. Würde man nun aber z.B. 10 Prozent der knapp 43 Millionen in Deutschland zugelassenen Pkw durch E-Autos ersetzen, könnten diese zur Zeit gar nicht alle mit Strom aus erneuerbaren Energien aufgeladen werden.“

CO2-Emissionen sind kritisch

Außerdem bemerkt Christopher Tan: „Rechnet man die CO2-Emissionen aus der deutschen Stromerzeugung damit auf den Verbrauch der Elektroautos (kWh pro 100 km) um, dann erfährt man, für welche Emissionen (g/km CO2) sie wirklich verantwortlich wären, auch wenn die Abgase eben aus den Schornsteinen der Kraftwerke anstelle des Auspuffs am Fahrzeug kommen. Hier sind einige Beispiele, denen der Normverbrauch zugrunde gelegt wurde:

  • Peugeot iOn mit einem Verbrauch von 13,5 kWh auf 100 km – Ergebnis: 77,6 g/km CO2
  • Nissan LEAF mit einem Verbrauch von 17,3 kWh auf 100 km – Ergebnis: 99,7 g/km CO2
  • Renault Fluence Z.E. mit einem Verbrauch von 14 kWh auf 100 km – Ergebnis: 80,6 g/km CO2
  • Tesla Model S 85 kWh mit einem Verbrauch von 17 kWh auf 100 km – Ergebnis: 97,9 g/km CO2.“

Emissionsfreie Elektromobilität ist möglich

Beide Punkte sind wichtig und richtig – auch aus unserer Sicht. Mehrfach sind wir zudem schon auf Studien gestoßen, die belegen, dass viele Menschen Elektromobilität erst dann als Alternative zum etablierten System der Verbrennungsmotoren akzeptieren, wenn die Autos eine wesentlich bessere CO2-Bilanz aufweisen. Zu einem ähnlichen Schluss kommt auch Roman Büttner auf Spiegel Online.

Emissionsstatistik

Emissionsstatistik von Statista

Deshalb setzen wir mit Point.One auf eine Ladestation die in Deutschland pro Jahr eine Reichweite von ca. 40.000 km ermöglicht – und das mit Strom, der aus Sonnenenergie gewonnen wird. Außerdem ist unser Konzept eine ebenso gute Antwort auf die Frage der Netzbelastung: Durch die dezentrale Stromerzeugung am Ort des Verbrauches – sprich an und durch die Ladestation – wird das Stromnetz spürbar entlastet und die Effizienz der Energieerzeugung durch entfallende Transportverlust gesteigert. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich langfristig nur Lösungen durchsetzen werden, die wirklich emissionsfreie Elektromobilität in die Tat umsetzen. Für uns und unsere Solarladestation ist der Beitrag von Christopher Tan eine weitere Bestätigung, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. In Kürze wird unser Ansatz beim Projekt „DC-Ladestation im Olympiapark“ seine Praxistauglichkeit unter Beweis stellen.

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