Mobilità elettrica trifft auf dolce vita

Zugegeben, die erste Assoziationen, die wir bei den Begriffen Italien und Straßenverkehr haben, strotzen geradezu vor Vorurteilen: Chaos, Roller, Rasen. Eher selten kommt einem das Thema Elektromobilität in den Sinn, wenn man an die Nation mit der – für Deutsche – scheinbar unschlagbaren Fußballmannschaft denkt.

Und dennoch: Elektromobilität ist auch in dem Land von Fiat, Ferrari und Vespa ein Thema, das mehr und mehr Beachtung erlangt. Entsprechend positiv waren unsere Gespräche mit Unternehmern und Regionalpolitikern, die wir im Rahmen einer mehrtägigen Reise in Mailand und Südtirol trafen. Die Meetings und Veranstaltungen vor Ort,  zu denen auch ein Treffen mit einem Stadtrat in Mailand gehörte,  wurden mit Unterstützung der Außenhandelskammer  und des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie organisiert. Bereits einige Wochen zuvor hatten wir auf einer ähnlichen Geschäftsreise interessante Kontakte in Turin geknüpft.

Chancen von Elektromobilität erkannt

Besonders auffällig ist in Südtirol, wie sehr das Thema Elektromobilität von den regionalen Politikern nicht nur finanziell, sondern vor allem auch ideell unterstützt wird. Sicherlich hört man auch dort kritische Töne, aber grundsätzlich haben die Entscheider in Bozen und Meran vor allem die Potentiale der Elektromobilität im Blick.

Bahnhof Mailand

Das Team von EIGHT kommt in Mailand am Bahnhof an

Deshalb gehörten die Förderung von Elektromobilität und der Aufbau einer Flotte von Elektrofahrzeugen für den öffentlichen Nahverkehr zu den strategischen Zielen der Politik in Südtirol. Bereits heute besteht ein zukunftsweisendes Angebot im Freizeitbereich: In den Radverleihen der Bahnhöfe können fast flächendeckend Elektrofahrräder gemietet werden. Gleichzeitig unterstützt das Mobilitätsressort die Entwicklung von themenspezifischen E-Bike-Rundwegen, auf denen man künftig innovative Akku-Tausch- und Ladestationen testen will. Wo es die Technologie ermöglicht, soll der Linienverkehr in Zukunft von Elektrobussen getätigt werden.

Tourismus und umweltschonende Mobilität vereinen

Die Anstrengungen, welche die Region unternimmt um sich dauerhaft nachhaltig aufzustellen, werden unter dem Dach der Initiative KlimaLand Südtirol zusammengefasst. Für eine Tourismusregion wie Südtirol hat die Elektromobilität natürlich teilweise andere Potentiale als in urbanen oder von der Industrie geprägten Regionen. Forschungsprojekte, die sich der Elektromobilität im alpinen Raum verschrieben haben, sind dabei, die Potentiale zu entdecken und Modelle zu entwickeln.

eRallye Südtirol

Der ADAC testet Elektromobilität in den Alpen

Außerdem macht Südtirol durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam. So wurde in Bozen zusammen mit dem ADAC eine groß angelegte Rallye für Elektrofahrzeuge ins Leben gerufen. In der letzten September-Woche machten sich 19 Paare auf den Weg. Auf fünf Etappen mussten sich die Teilnehmer vor allem bei Gleichmäßigkeitsfahrten bewähren und nebenbei – schließlich wollte Südtirol auch Werbung in eigener Sache machen – Fragen zu Land und Leuten beantworten. Natürlich kam auch ein möglichst niedriger Stromverbrauch in die Wertung.

Wirkung von Design erkannt

Eine weitere wichtige Erkenntnis, die wir auf unserer Reise durch Italien gewonnen haben, bestärkt uns in unserem Ansatz, durch die Solarladestation Point.One Elektromobilität mit Design und Lifestyle zu verknüpfen. Hier haben unsere italienischen Gesprächspartner die Potentiale und Zeichen der Zeit klar erkannt. Dass Elektromobilität nur dann von einer breiten Öffentlichkeit akzeptiert und übernommen wird, wenn sie sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen in Sachen Design, Image und Komfort orientiert, gilt in Italien als Tatsache. Entsprechend positiv waren durchweg die Reaktionen auf unsere Solarladestation, und wir sind guter Dinge in Zukunft bella Italia durch Point.One noch eine Spur schicker zu machen.

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