Ausgebleicht durch zu viel Greenwashing? Unternehmen misslingt die Kommunikation von Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeitsberichte, CSR-Beauftragte, Öko-Zertifikate – dies alles scheint für die Katz zu sein, wenn man einer aktuellen Studie glauben will. So berichtet die WiWo Green in ihrem Blog, dass 82 Prozent der Deutschen kein Unternehmen kennen, das sie mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ unmittelbar in Verbindung bringen.

Im Klartext: Nur einer von 5 Deutschen kennt ein Unternehmen, das glaubwürdig für Umwelt- und Klimaschutz sowie soziale Verantwortung steht.

Diese Bilanz wird umso trauriger, wenn man sich vor Augen führt, dass die Deutschen Firmen doch eigentlich – international betrachtet – zu den treibenden Kräften in Sachen nachhaltiger Unternehmenspolitik gehören. Allerdings scheinen die PR/CSR/Marketing-Experten daran zu scheitern, das Engagement ihrer Unternehmen nach außen sichtbar und glaubwürdig darzustellen. 

Eine Frage des Redens – eine Frage des Handelns?

Der Studie zufolge könnte dies unter anderem daran liegen, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“ zu abstrakt sei. Außerdem vermuten die Autoren des Reports, dass die Konsumenten große Schwierigkeiten damit haben, zwischen ernstgemeintem Engagement und Nachhaltigkeit als PR-Gag (Stichwort „Greenwashing“) zu unterscheiden.

Umfrage zur Nachhaltigkeit

Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit als Kommunikationsziel

So hat sich allem Anschein nach große Skepsis breitgemacht, der auch die Unternehmen zum Opfer fallen, die es mit der Nachhaltigkeit ernst meinen.

Die Experten der GMK Markenberatung raten daher Zielgruppen genauer zu definieren und die Kommunikation besser anzupassen bzw. klarer auf die Nachhaltigkeitsphilosophie hinzuweisen. Eine Lösung, die unserer Meinung nach zielführender ist, schlägt Andreas Knaut vor: „Konsumenten wollen ernst genommen werden.“

Tue Gutes und …zeige es!

In einer Zeit der pausenlosen Dauerberieselung – auch Kommunikation genannt – fällt es Unternehmen nachvollziehbarer Weise schwer, das komplexe Thema der Nachhaltigkeit nur durch schöne Worte im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Ehrlich gesagt: Keine ganz bahnbrechende Erkenntnis.

Deshalb sind wir der Meinung, dass der schlaue Spruch von Walter Fisch „Tue Gutes und rede darüber“ in diesem Zusammenhang nur noch bedingt zutrifft. Für uns steht seit dem ersten Tag, an dem wir mit der Entwicklung unserer Solarladestation Point.One begonnen haben, eines fest: Nachhaltigkeit muss erlebbar und sichtbar sein, um von den Menschen wahrgenommen zu werden und deren Einstellungen und Handeln zu beeinflussen.

Solarladestation Point.one

Die Solarladestation Point.One transportiert Image, Emotionen und emissionsfrei erzeugte Energie

Deshalb haben wir bei Point.One großen Wert auf ein Design mit  zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten für die Anwender gelegt. Nur so sehen wir eine Chance, dass das Thema „Nachhaltigkeit“ an Abstraktheit verliert und für die Menschen zu etwas Realem wird. Natürlich muss die Lösung, die dieses Erlebnis erst möglich macht, ganzheitlich nachhaltig konzipiert sein – sozusagen „kompromisslos grün“. Dieser Systemwechsel, hin zur Realisierung wirklicher Nachhaltigkeit, gelingt nur dann dauerhaft, wenn die neuen Produkte und Dienstleistungen die Menschen so begeistern, dass sie zu einem begehrten Element eines neuen, nachhaltigen Lifestyle werden.

Wir sind der festen Überzeugung, dass sich nur die Firmen, die Nachhaltigkeit sichtbar praktizieren und für ihre Mitarbeiter, Kunden und die Öffentlichkeit erlebbar machen, dauerhaft im öffentlichen Bewusstsein als verantwortungsbewusstes, „grünes“ und positives Unternehmen verankern werden.

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