Movilidad Electrica – Spannende Gespräche in Spanien über Energieeffizienz und Elektromobilität

Auch wenn Spanien in den vergangenen Jahren vor allem mit seiner Fußballmannschaft und wirtschaftlichen Nöten auf sich aufmerksam gemacht hat, so hat das Land in Sachen Energiewirtschaft und Mobilität einiges zu bieten. Zu den bekanntesten Beispielen gehören wohl die spektakulären Solarparks und die Hochgeschwindigkeitszüge, die für den schnellen Transport der Pilger zwischen Mekka und Medina nach Saudi Arabien exportiert wurden.

Um uns ein Bild von der Situation und den Chancen für Elektromobilität in Spanien zu machen, sind wir Ende September einer Einladung der Außenhandelskammer Spanien (AHK) gefolgt. Die AHK-Geschäftsreise stand dabei unter dem Motto „Verkehrsträger Straßen- und Schienenverkehr“ und setzte sich aus einer Konferenz und mehreren individuellen Gesprächsterminen zusammen, die im Vorfeld durch die AHK organisiert wurden. Gefördert wurde die Reise zudem durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Konferenz auf der AHK-Reise

Die Geschäftsreise beginnt mit einer Konferenz

Dabei stellte sich Spanien rasch als interessantes Pflaster für EIGHT heraus: Aufgrund von zahlreichen Gesetzen und nationalen und regionalen Fördermaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz in Verkehr und Transport gibt es hier insbesondere Marktpotenzial in der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen im Straßenverkehr. So ist in Spanien der Anteil des Straßenverkehrs am Gesamtenergiekonsum (39,3 % im Jahr 2010) besonders groß und muss aus vielerlei Gründen mittelfristig massiv gesenkt werden. Außerdem wird beispielsweise der Kauf eines Elektrofahrzeugs mit bis zu 25% des Anschaffungspreises gefördert.

Christoph Rößner beim AHK-Businesstripp

In einer kompakten Präsentation haben auch wir uns in Madrid präsentiert

Vor allem die Situation in Metropolen wie Barcelona, Madrid und Valencia bietet ein ideales Umfeld für unsere Solarladestation Point.One, was uns in den Gesprächen von den lokalen Experten mehrfach bestätigt wurde. Aufgrund der großen Distanzen zwischen den Metropolen ist Elektromobilität in Spanien somit vor allem im Großstadtverkehr ein wirklich spannendes Thema. Als Bremse erweist sich jedoch erwartungsgemäß die momentan schwierige wirtschaftliche und finanzielle Lage des Landes. Die knappen Kassen werden sich vermutlich auch auf Förder- und Subventionsprogramme auswirken.

Dennoch ist der Eindruck nach 4 Tagen in Spanien überwiegend positiv: Das Land bietet mit seinen 22 Millionen PKW und einer etablierten Solarwirtschaft gute Voraussetzungen für eine auf Elektromobilität ausgelegte Infrastruktur – und somit für unsere Solarladestation Point.One. Olé!

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  1. Jonas sagt:

    Wenn Ihr an Elektromobilität in Spanien interessiert seid, dann kann ich diese drei Seiten für E-Mobilität empfehlen:

    http://cocheselectricos365.com/
    http://motoselectricas.net/
    http://bicicletaselectricas365.com/

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